Lehmanns Liste: für Astronauten, Romantiker und Umweltschützer – “Tag der Erde”

die Erde

Foto: NASA

Push:RESET – ein Paar auf Reisen sorgt für mehr Spaß unterwegs. Dazu präsentieren wir in ”Lehmanns Liste – überflüssiges Wissen aus der Welt des Reisens”. Es sind skurrile Fundstücke aus Tourististan, das ist das fantastische Land mit den Traum-Stränden und den Luxushotels zum Schnäppchenpreis, das Land, in das man als Fremder reist, und aus dem mal als Freund zurück kommt, das Land, in dem die Seelen immer nur das eine tun: baumeln. Hach ja.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Happy EARTH DAY!

Einst waren wir beeindruckt vom neuen Bild der Erde, das die Astronauten aus dem Weltall lieferten, und viele träumten davon, selbst zum Mond zu reisen, um etwa vom “Full Moon Hotel” aus den gleichen Blick zu haben. Doch das wird wohl noch auf lange Zeit ein Traum bleiben.

Inzwischen sieht man die Fotos als Beleg, wie zart und zerbrechlich der blau-weiße Planet wirkt in der schwarzen Unendlichkeit. Und noch während die ersten über den Mond hüpften, wurde in den USA der erste “Earth Day” begangen, um mehr Bewusstsein zu schaffen für die Umwelt.

Heute beteiligen sich 175 Staaten am “Tag der Erde”. Und sie tun so, als wäre der Umweltschutz ganz selbstverständlich verankert in den politischen Zielen des jeweiligen Landes. Dabei zeigt eine UN-Statistik, dass es noch einiges zu tun gibt:

Was etwa den durchschnittlichen Pro-Kopf-CO2-Ausstoß betrifft, stehen vor allem die Länder ganz oben, die von anderen viel Engagement in Sachen Umweltschutz verlangen.

So taucht Indien (mit 1,41 Tonnen CO2 pro Person im Jahr) gar nicht in den Top-20 auf, während die Einwohner großartiger Natur-Ziele wie Neuseeland, Norwegen, Kanada und Australien viel CO2 ausstoßen. Ganz vorne: die dünn besiedelten Länder Arabiens.

Am 22. April ist EARTH DAY!

 

Die Top-20 beim CO2-Ausstoß

20. Italien – mit durchschnittlich 6,47 Tonnen pro Person im Jahr
19. Malaysia – 6,72 Tonnen
18. Neuseeland – 6,87 Tonnen
17. Großbritannien – 7,06 Tonnen
16. Südafrika – 7,27 Tonnen
15. Griechenland – 7,4 Tonnen
14. Norwegen – 7,69 Tonnen
13. Österreich – 8,13 Tonnen
12. Deutschland – 9,14 Tonnen
11. Japan – 9,28 Tonnen
10. Finnland – 10,32 Tonnen
9. Niederlande – 10,45 Tonnen
8. Russland – 11,65 Tonnen
7. Südkorea – 11,81 Tonnen
6. Kanada – 15,37 Tonnen
5. Saudi Arabien – 16,28 Tonnen
4. USA – 16,94 Tonnen
3. Australien – 17,43 Tonnen
2. Vereinigte Arabische Emirate – 21,02 Tonnen
1. Qatar – 38,17 Tonnen

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